* Wohneigentum

Mit Wohneigentum ist das Wohnungseigentum (Eigentum an einer Wohnung) gemeint. Wohnungseigentum ist ein Begriff aus dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG).

Wohnungseigentum (Wohneigentum) ist das Sondereigentum an einer Wohnung

in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört (§ 1 Abs. 2 WEG).

Zum gemeinschaftlichen Eigentum gehören das Grundstück und Teile des Gebäudes (z.B. Hauswand, Dach). Zu den Teilen des Gebäudes gehören auch die Wohnungseingangstüren (Gemeinschaftseigentum).

Für jedes Wohnungseigentum wird ein Wohnungsgrundbuch angelegt. Mit der Eintragung im Wohnungsgrundbuch entstehen die Wohnungseigentumsrechte (siehe Wohnungsgrundbuch).

Jeder Wohnungseigentümer kann mit den im Sondereigentum stehenden Gebäudeteilen nach Belieben verfahren, insbesondere diese bewohnen, vermieten, verpachten oder in sonstiger Weise nutzen, und andere von Einwirkungen ausschließen (§ 13 Abs. 1 WEG).

An Räumen, die nicht Wohnzwecken dienen, kann kein Wohnungseigentum erworben werden. Möglich ist der Erwerb von Teileigentum.